Neues Fachbuch erschienen

Neues Jahr, neues Denkfutter: Im Frankfurter Campus-Verlag ist ein neues Fachbuch von mir erschienen. Es handelt von der Grundlegung einer reflexiven Wissenschaft von der Unternehmung. Die zentrale These lautet, dass ohne Reflexivität wir in den Gesellschaftswissenschaften keinen demokratischen Fortschritt ermöglichen können. Das hat Auswirkungen auf die Formen und Weisen, in denen wir über Wirtschaft und Gesellschaft nachdenken. Denn an die Stelle von Begriffsidealismen treten die empirischen Vorstellungen davon, was es zu einer jeden Zeit bedeutet, wirtschaftlich zu handeln. Entsprechend habe ich für den Klappentext formuliert:

Was eine Gesellschaft unter »Wirtschaft« versteht, ist folgenreich. Denn an diesem Begriff bemisst sich auch, wie solidarisch oder selbstbezüglich diese Gesellschaft sich und ihren Stoffwechsel mit der Natur gestaltet. Inmitten zahlreicher Krisen stellt Lars Hochmann die ökonomischen Grundannahmen der Gegenwart auf den Prüfstand und versucht, ein reflexives Vokabular für das Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft zu begründen. Mit einem Blick zurück nach vorn reformuliert er die Unternehmung als Selbstgestaltungskraft der Gesellschaft und behauptet: Wirtschaft gibt es nicht – wir müssen sie unternehmen.

Klappentext zum Buch

Das Buch richtet sich an ein Fachpublikum und wurde von Charlotte Hammes künstlerisch illustriert. Allen, die auf ihrem Weg zum Entstehen des Buches beigetragen haben, möchte ich von Herzen danken. Wie immer gilt: unterstützt Verlage und den lokalen Buchhandel.

Zu Geniallokal

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