Morgens um halb zehn in Deutschland: Erstmal die Hose finden!
Wer kennt es nicht? Man rollt aus dem Bett, schlurft zur Kaffeemaschine und funktioniert irgendwie – aber ist man deshalb schon „wach“? In dieser Folge knöpfen sich Stephie und Lars den Begriff Wachzustände vor und stellen fest, dass echtes Wachsein viel mehr ist als nur offene Augen.
Die beiden sprechen darüber, wie wir im Alltag oft wie Schlafwandelnde durch die Welt gehen und uns an den ganz normalen Wahnsinn um uns herum gewöhnt haben. Sie laden uns ein, unser inneres „Mischpult“ zu bedienen: Mal die Augen zuzumachen, um besser zu hören, oder mal wie Außerirdische über Dinge zu staunen, die wir sonst gar nicht mehr wahrnehmen. Es geht darum, wie wir wieder aufmerksamer für uns selbst und für andere werden können, ohne dabei direkt vor Erschöpfung umzukippen. Das und mehr in der neuen Folge lautdenken.
Rilke, R. M. (2021). Briefe an einen jungen Dichter.
Bieri, P. (2013). Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde.
Rosa, H. (2016). Resonanz: Eine soziologie der weltbeziehung.
Byung-Chul, H. (2010). Müdigkeitsgesellschaft.
Pourian, H. (2021). Wenn wir wieder wahrnehmen.